Finanzbuchhaltung

Der nachfolgende Text soll dem Leser einen interessanten Einblick in die Finanzbuchhaltung geben, um diesen für dieses kaufmännische Thema zu sensibilisieren. Neben der Abgrenzung zu anderen Buchhaltungen, wird ebenfalls auf typische Konten, etc. eingegangen, die hier eine Rolle spielen. Zuerst soll jedoch definiert werden, was diese Art der Buchhaltung überhaupt ist.

Was ist diese Art der Buchhaltung überhaupt und worin besteht der Unterschied zu anderen Buchhaltungen?

Die Finanzbuchhaltung, zum Beispiel bei Struckmeier Rainer Steuerberater, kurz Fibu, formt einen Teil des Rechnungswesens in einem Betrieb. Hier werden jegliche Geschäftsvorfälle, die in Zahlen beschreib-, beziehungsweise ausdrückbar, sind dokumentarisch festgehalten. Die Erfassung erfolgt auf verschiedenen Konten, die weiter unten kurz vorgestellt werden. Außerdem bildet diese die Grundlage für die Bilanzerstellung eines Unternehmens, es geht also um Gewinn oder Verlust, der in einer vorher fest definierten Zeitperiode, meist innerhalb eines Geschäftsjahres, durch die betriebliche Tätigkeit erzielt wird. Neben der Bilanz basiert auch die Steuererklärung auf dieser Art der betrieblichen Buchhaltung. Die Fibu nimmt also die Funktion der externen Rechnungslegung gegenüber den Finanzbehörden wahr. Die Funktion der internen Berichterstattung übernimmt hingegen die Kosten- und Leistungsrechnung, die hier nicht weiter behandelt werden soll. Andere Buchhaltungen sind beispielsweise die Anlagebuchhaltung, Materialbuchhaltung sowie die Gehalts- und Lohnbuchhaltung. Auch diese sogenannten Nebenbücher formen einen Teil der Fibu, beziehungsweise fließen in diese mit ein.  

Die Ziele der Fibu

Wie bereits angemerkt ist die Funktion der Fibu die Festhaltung und Dokumentation jeglicher Geschäftsvorfälle innerhalb einer definierten Periode. Der Gesetzgeber verlangt es, dass die Fibu richtig, zeitgerecht sowie nachvollziehbar ist, das hat untere anderem steuerliche Gründe. Neben der Dokumentation der Geschäftsvorfälle des Betriebs, dient die Fibu außerdem dazu, den Gewinn eines Unternehmens in einem Geschäftsjahr zu ermitteln. Auch hier kommen die Behörden, beziehungsweise das Finanzamt ins Spiel, denn die Einkommensteuer ist stets auf Basis des Gewinns zu entrichten. Außerdem wird ebenfalls die zu zahlende Umsatzsteuer der jeweiligen Periode durch die Fibu ermittelt. Hier erfolgt die Saldierung der bereits gezahlten Vorsteuern mit der vereinnahmten Umsatzsteuer. Die Differenz wird dementsprechend an das Finanzamt gezahlt. Die Ermittlung dieser betrieblichen Informationen können mithilfe einer Software für Buchhaltung auf direktem Wege an das Finanzamt übermittelt werden. Die Buchhaltungssoftware ist nützlich und kann heutzutage bereits alle erforderlichen Berechnungen eigenständig ausführen.  

Die Finanzbuchhaltung im Überblick  

Innerhalb des Grundbuchs der Fibu erfolgt die chronologische Auflistung, beziehungsweise Aufzeichnung, der betrieblichen Vorfälle. Die Mindestanforderung des Grundbuchs umschließt die Nennung des Betrags, Belegnummern, den Buchungstext, die betroffenen Konten sowie den zu entrichtenden Steuersatz und das jeweilige Datum der Buchung. Nach der Eintragung in das Grundbuch erfolgt anschließend die Zusammenfassung auf den Sachkonten des Hauptbuchs des Unternehmens. Erfolgskonten wiederum beschreiben die Konten auf denen entweder ein Gewinn oder auch ein Verlust aufgeführt wird. Hier werden also die Aufwendungen und Erträge gebucht.  

Die Verwendung welchen Kontorahmens?  

Der Gesetzgeber hat die Buchführung einer ganzen Menge an Standards und Regeln unterzogen, um so ein einheitliches System zu fördern. Aus diesem Grund nutzen Unternehmen in den meisten Fällen den Kontenrahmen der DATEV. Es ist möglich, diesen an die jeweiligen Erfordernisse der Firma anzupassen. Für die Führung der Bücher von Ärzten und Vereinen existieren beispielsweise andere Kontenrahmen, die besonderen Anforderungen gerecht werden.

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